Über uns

Die meisten Deutschen haben noch nie einen Panettone gegessen.

Sie haben etwas gegessen, das so hieß. Trocken, pappig, in Zellophan gewickelt, neben der Kasse für 4,99 €. Und danach völlig zu Recht beschlossen, dass Panettone nichts für sie ist.

Genau deshalb gibt es uns.


Zwei Namen, zwei Rollen

PaSimoni ist zusammengesetzt aus Patrick und Simone. Kein Marketing-Einfall, sondern schlicht die Aufgabenverteilung.

Simone ist Pasticcere – italienischer Konditor, seit über 15 Jahren im Handwerk und Inhaber der Bäckerei IL Babbá in Lörrach. Er backt.

Ich, Patrick, mache alles andere. Damit er backen kann.

Wie das zusammenkam

Wir kennen uns seit rund vier Jahren. Angefangen hat es geschäftlich: Simone hat mein italienisches Restaurant beliefert, vor allem mit Süßwaren. Ich habe ihm im Verkauf geholfen. Verbunden hat uns von Anfang an dieselbe Sache – die italienische Küche. Und zwar die richtige, nicht die, die man dafür hält.

Irgendwann stand die Frage im Raum, warum man in Deutschland eigentlich nirgends einen anständigen Panettone bekommt.

Darauf gibt es keine gute Antwort

Nur eine ehrliche: Ein echter Panettone braucht Zeit. 12 Stunden Vorteig. 8 Stunden in der Form. Nach dem Backen nochmal 8 bis 10 Stunden Reifezeit. Fast 30 Stunden für ein einziges Gebäck.

Industriell rechnet sich das nicht. Also wird abgekürzt – mehr Hefe, weniger Ruhe, schnellere Taktung. Heraus kommt das trockene Ding aus dem Supermarktregal, das den Ruf einer ganzen Backtradition ruiniert hat.

Simone kürzt nicht ab. Deshalb zieht unser Teig lange, seidige Fäden, wenn man eine Scheibe abreißt. Deshalb ist er nach Tagen noch saftig. Und deshalb kostet er, was er kostet.

Italienische Tradition. Gebacken in Lörrach.

Unsere Panettone werden nicht importiert. Sie liegen nicht monatelang im Container und altern nicht in einem Zentrallager vor sich hin. Sie entstehen hier, in kleinen Chargen, von Hand – nach der Tradition, die Simone aus Italien mitgebracht hat.

Zwischen Ofen und deinem Küchentisch liegen ein paar Tage. Bei importierter Ware sind es oft Monate. Man schmeckt den Unterschied.

Und dann fehlte noch einer

Simone kann backen. Ich kann verkaufen. Von Marketing hatten wir beide keine Ahnung.

Uns war früh klar, dass wir dafür jemanden brauchen. Aber keine Agentur, die morgens ein Briefing liest und abends so tut, als wüsste sie, was einen guten Panettone ausmacht. Sondern jemanden, der versteht, worum es hier eigentlich geht – um italienisches Essen, gemacht wie es gemacht gehört.

Da ist mir nur einer eingefallen.

Carmine Stillitano von IQs Kitchen. Ein sehr guter privater Freund von mir, der die Leidenschaft für die italienische Küche mit uns teilt. Und die Liebe zu Pistazien sowieso.

Carmine sorgt dafür, dass überhaupt jemand von uns erfährt. Ohne ihn stünden unsere ersten Panettone vermutlich noch im Regal.

Patrick, Carmine und Simone von Casa PaSimoni in der Bäckerei IL Babbá in Lörrach
Patrick, Carmine und Simone (v. l.) bei IL Babbá in Lörrach.

Was wir vorhaben

Wir fangen bewusst klein an. Drei Sorten, limitierte Stückzahl, kein Versprechen, das wir nicht halten können.

Und ein Ziel: dass irgendwann mehr Leute wissen, wie ein richtiger Panettone schmeckt.

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